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Medienkompetenz fördern – Digitales Lernen im mobilen Zeitalter 

 22‑Feb‑2020

Von  Sabine Gessenich

" Das Lehren und Lernen im digitalen Zeitalter kann am Besten umgesetzt werden, wenn Schulen es in Einklang mit ihrem pädagogischen Profil bringen. Nur so macht digitales Lernen Sinn."

Mobiles Lernen

Was bedeuten Digitales Lernen und Medienkompetenz für den Schulunterricht?
 

Schulen bereiten Kinder und Jugendliche auf ihren beruflichen Werdegang vor und erziehen sie zu mündigen Bürgern. Was bedeutet hierbei digitales Lernen konkret im Zusammenhang mit der Digitalisierung an Schulen? Unsere heutige Lebenswelt ist medial geprägt und  Medienkompetenz wird zwingende Voraussetzung. Schüler und Schülerinnen müssen ihre Umwelt verstehen und ihr Leben in dieser Umwelt gestalten.


Digitalpakt umsetzen

Die Umsetzung des Digitalpaktes an Schulen kann nicht nur heißen, dass die Schulbücher auf dem Tablet gelesen werden. Deshalb müssen Schulen darin begleitet werden, die Nutzung von mobilen Tablets auf das pädagogische Profil der Schule auszurichten. Ziel ist ein ausgewogener Wechsel von Unterrichts-, Lern- und Entspannungsphasen im Rahmen eines Ganztagsprojektes. Die Lernenden werden von Lehrenden begleitet und unterstützt. In der Gemeinschaft können sie in Projekten arbeiten oder kreativ sein oder sich zurückziehen und alleine lernen. Tablets werden als Ergänzung der bestehenden Methoden und technischen Möglichkeiten eingesetzt. Das holt junge Menschen in ihrer Welt ab und unterstützt den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien.

 


Modellschulen

Modellschulen für Mobiles Lernen mit Digitalen Medien

Eine gute Modellschule verfügt über eine ausreichende Anzahl an PC-Räumen plus Open Source Software. Das gesamte Schulgelände ist mit einem professionellen und leistungsstarken W-LAN ausgestattet. In allen Räumen sind neue Beamer, aktive Lautsprecher und beispielsweise ein appleTV installiert. Das digitale Lernen erfolgt über iPads mit ausgewählten Betriebssystemen.

Breite Aufstellung

Je breiter die aktuellen Systeme gemischt und ausgebaut sind, desto besser können die Schüler und Schülerinnen mit den gängigen Systemen vertraut gemacht werden. Letztendlich können die Geräte in jedem Unterrichtsfach eingesetzt werden. So lernen die Schüler und Schülerinnen stufenweise selbständig mit mobilen Geräten umzugehen und sie als vollwertige Arbeits- und Lernmittel einzusetzen. Diese Erfahrung lässt sich dann auf eigene mobile Geräte übertragen. Sinnvoll ist daran anschließend die Herausgabe von entsprechenden kostenlosen Leihgeräten, die bis zum Abschlussjahr behalten werden dürfen. Die Lehrenden nutzen die iPads neben der pädagogischen Arbeit auch für Verwaltungsaufgaben. Zum Beispiel zum Führen eines digitalen Klassenbuches oder als internes Kommunikationsmedium. Die entsprechende Schulung der Lehrenden ist aktuell eine große Herausforderung und Sache der Länder. Momentan gibt es da teilweise Engpässe. Modellschulen, wie zum Beispiel das  Gymnasium in 55299 Nackenheim , führen deshalb Schulungen für die gesamte Lehrerschaft an Studientagen durch. 

Lernlücken schließen? – Wie gute Bildung nicht zum Glücksspiel wird.

Die Krise bringt neue Dringlichkeit für die Herausforderungen der Chancengleichheit und der Widerstandsfähigkeit der Lernenden. Die Widerstandsfähigkeit einer Gemeinschaft liegt in ihrer Fähigkeit, sich um ihre schwächsten Mitglieder zu kümmern und Ressourcen effektiv dort einzusetzen, wo sie am meisten gebraucht werden (Ungar, 2011[1])

Pro und Contra für iPads in Grundschulen

Müssen Eltern sich Sorgen machen? Gibt es auch Argumente für den Einsatz von iPads bereits ab der ersten Klasse?

Zeitsparende Hacks

Plane deinen Tag gleich morgens. Das hilft dir zu priorisieren und das zu tun, was wichtig ist.