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Lernberatung zum ganzheitlichen Lernen 

 April 11, 2021

Von  Sabine Gessenich

Tipps für Jugendliche und Erwachsene

Wie du deine Lerngewohnheiten verbesserst

Ganzheitliches Lernen

Der Begriff Ganzheitliches Lernen im Rahmen einer Lernberatung bezieht sich nicht auf einzelne Lerntechniken, wie zum Beispiel Brainstorming oder Mind Mapping. Er verändert grundlegend, wie du den Lernprozess betrachtest und wie du Informationen aufnimmst.

Lerngewohnheiten verändern

Allerdings helfen dir einige Werkzeuge dabei, dein ganzheitliches Lernen umzusetzen und deine Lerngewohnheiten zu verändern. Fange an, deine Lerninhalte mit allen Sinnen aufzunehmen. Informationen werden wesentlich leichter erinnert, wenn wir sie mit Gefühlen, Gerüchen, Geräuschen und Bildern verbinden. Das Herzstück des ganzheitlichen Lernens besteht darin, die Dinge miteinander in Beziehung zu setzen.

Vereinfachen

Fange auch an, komplizierte Dinge mit einfachen Begriffen zu beschreiben und zwei Dinge miteinander zu verbinden, die normalerweise nicht zusammenpassen. Baue dir deine Erinnerungen so ‚schräg‘ und witzig wie möglich. Erkläre dir den Lernstoff in Gedanken so, wie du ihn einem zehnjährigen Kind erklären würdest. Okay, das ist vielleicht beim fortgeschrittenen Medizinstudium so nicht möglich – aber die Idee dabei ist, dass du in der Lage sein solltest, den Lernstoff vereinfacht darzustellen.

Verknüpfen

 Erschließe dir Lerninhalte durch Rückverfolgung. Lege deine Bücher weg. Denke dir ein zufälliges Thema aus und bringe es mit einem anderen Thema in Verbindung. Mache auf diese Art und Weise weiter, bis du ganz viele Themen miteinander verknüpft hast. Zum Beispiel Griechenland erinnert dich an die Antike, die erinnert dich an Sokrates und der wiederum erinnert dich an Konfuzius, und so weiter.

Wiederholen

 Gehe von Zeit zu Zeit durch deine Lehrbücher, um dein Wissen aufzufrischen. Merke dir, wo du an Informationen kommst, an die du dich entweder nicht erinnerst oder bei denen du dir nicht 100% sicher bist. Diese Punkte solltest du noch einmal wiederholen.

 

Wann brauchst du klassische Lerntechniken?

Inhalte gruppieren

Nicht alle Informationen eignen sich gut für ganzheitliches Lernen. Zum Beispiel das Erlernen der Anatomie für Medizinstudenten im ersten Jahr. Anatomie beinhaltet das Erlernen beliebiger lateinischer Namen für Hunderte von verschiedenen Elementen des Körpers. Oft gibt es keine klaren Muster und Konstrukte, sondern nur eine trockene Liste von Fakten. Solche Informationen solltest du komprimieren und Wege finden, sie durch Bilder oder Mnemotechniken in kleinere Erinnerungsstücke zu gruppieren. 

Schreiben

Schreibe viel – Nimm ein Blatt Papier und schreibe die Zusammenhänge der Information auf. Ordne die Informationen in verschiedene Systeme um. Der Schlüssel ist hier das Schreiben, nicht das Endprodukt. Verschwende also nicht deine Zeit damit, ein hübsches Bild zu machen. Kritzele und verwende Abkürzungen, um die Ideen miteinander zu verknüpfen.


 

Lernrückstände aufholen – Was ist zu beachten?

Die ständige wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (StäwiKo) hat am 11. Juni 2021 ihre Empfehlungen herausgegeben, wie pandemiebedingte Lernrückstände aufgeholt werden können.

Lernstrategien: Wie du dir Gelerntes besser merken kannst

Die meisten Menschen denken, dass häufige Wiederholungen der Schlüssel für gutes Lernen sind. Allerdings reicht das nicht aus. Wichtig ist die Art und Weise, wie der Lernstoff für das spätere Abrufen aufbereitet wird. Wie kann man sich also etwas schnell merken?

Dein lebenslanges Lernen beginnt jetzt!

Versuche, jeden Tag oder jede Woche mindestens 5-10 Ideen in den Bereichen zu entwickeln, die dir wichtig sind.

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