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Multimodale Therapie bei AD(H)S 

 09‑Nov‑2020

Von  Sabine Gessenich

Die anlage- und umweltbedingten Ursachen für das Entstehen einer AD(H)S begründen ein multimodales Therapie Konzept, welches auf pädagogischer, psychologischer und medizinischer Ebene ansetzt.

Es sollte den Patienten seinem Alter angemessen beteiligen und wenn möglich in Kooperation mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen (auch Pädagogen) stattfinden. Es erfolgt eine Aufklärung über Symptomatik, Verlauf und Prognose der Störung sowie der Methoden der Verhaltenssteuerung und pädagogischen Strategien. Bei Störungen der Familienbeziehung erfolgt Familientherapie. 

Parallel dazu ist Einzel-oder Gruppenpsychotherapie für den Betroffenen zur Stärkung des Selbstwertgefühls und Verbesserung der mitmenschlichen Beziehungen sinnvoll. Training der sozialen Kompetenz, Förderung der Empathie-Fähigkeit und Verhaltenstherapie bei Aufmerksamkeitsstörungen und Impulsivität sind zusätzlich angesagt.

AD(H)S

Die Eltern lernen, konsequent Grenzen zu setzen und gegebenenfalls auf Verhaltensstörungen angemessen zu reagieren. Begleitend oder ergänzend erfolgt dann gegebenenfalls noch Pharmakotherapie mit Stimulantien (Methylphenidat) oder dem eher beruhigenden Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (Atomoxetin). Ergotherapie, psychomotorische Übungen und Neurofeedback runden die Behandlung ab.

Auch das Lerncoaching kann unterstützen!

Das folgende You-Tube-Video von Christoph Hoffelner (Fachperson ADHS und Inklusion) liefert wertvolle Hinweise für Betroffene und Nicht-Betroffene:   https://youtu.be/lxI2ZX5dPYg