
Dyskalkulie verstehen: Warum „Mehr Üben“ bei Rechenschwäche oft nicht hilft
Wenn Mathe zur Qual wird, leiden nicht nur die Noten, sondern die ganze Familie. Doch was steckt wirklich hinter massiven Rechenschwierigkeiten? Erfahren Sie, wie Sie Dyskalkulie erkennen, den Druck herausnehmen und Kinder mit dem POTENTIALO®-Prinzip wirksam begleiten.
Viele Eltern und Lehrkräfte kennen das Szenario: Trotz täglichen Übens, Nachhilfe und unzähligen Erklärungsversuchen scheint das Verständnis für Zahlen einfach nicht „klick“ zu machen. Es folgen Tränen bei den Hausaufgaben, Bauchschmerzen vor der Schule und die quälende Frage: „Will mein Kind nicht – oder kann es wirklich nicht?“
Was ist Dyskalkulie eigentlich?
Dyskalkulie (oder Rechenstörung) ist weit mehr als eine bloße „Matheschwäche“. Es handelt sich um eine Beeinträchtigung des arithmetischen Denkens. In der Fachsprache wird sie oft als Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten definiert, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder mangelnde Beschulung erklärt werden kann.
Woran man Dyskalkulie erkennt (Symptome)
Betroffene Kinder zeigen oft spezifische Merkmale:
- Zählendes Rechnen: Das Kind rechnet auch in höheren Klassen noch mühsam mit den Fingern.
- Fehlendes Mengenverständnis: Die Vorstellung, dass die Zahl „5“ für eine bestimmte Menge an Objekten steht, fehlt.
- Probleme im Zehnersystem: Schwierigkeiten beim Zehnerübergang oder beim Verständnis von Stellenwerten (Einer, Zehner, Hunderter).
- Starke emotionale Belastung: Das sogenannte „Mathebauchweh“ oder totale Verweigerung.
Das POTENTIALO®-Prinzip: Ein neuer Weg bei Lernhürden
Egal ob bei Dyskalkulie oder anderen Lernherausforderungen – klassische Nachhilfe setzt oft am falschen Punkt an. Mein POTENTIALO®-Prinzip basiert auf einem ganzheitlichen 3-Ebenen-System, das den Fokus vom reinen Ergebnis auf den Prozess lenkt:
- Verstehen: Bevor wir handeln, müssen wir die Ursachen begreifen. Wie entsteht mathematisches Denken und wo genau liegt die Hürde? Fachwissen gibt uns die nötige Sicherheit im Umgang mit der Diagnose.
- Begleiten: Wir brauchen Werkzeuge, die dort ansetzen, wo das Kind steht. Ohne Beschämung, ohne Druck, aber mit einer klaren Struktur und Sinnhaftigkeit.
- Entlasten: Lernen funktioniert nur in einer angstfreien Umgebung. Es geht darum, den Selbstwert des Kindes zu schützen und die Kommunikation mit Schulen (z.B. Thema Nachteilsausgleich) konstruktiv zu gestalten.
FAQ: Häufige Fragen zu Dyskalkulie
Wie äußert sich eine Dyskalkulie?Sie äußert sich vor allem durch gravierende Schwierigkeiten im Zahlen- und Mengenverständnis. Typisch ist das Verharren beim zählenden Rechnen und massive Probleme beim Zehnerübergang.
Ist Dyskalkulie heilbar?Dyskalkulie ist keine Krankheit, sondern eine Teilleistungsstörung. Mit der richtigen, symptomnahen Förderung können betroffene Kinder jedoch wirksame Rechenstrategien erlernen und einen erfolgreichen Bildungsweg gehen.
Welcher IQ bei Dyskalkulie?Die Diagnose Dyskalkulie setzt voraus, dass die Rechenschwierigkeiten nicht auf eine geminderte allgemeine Intelligenz zurückzuführen sind. Oft sind betroffene Kinder in anderen Bereichen sogar sehr begabt.
Was ist der Grund für Dyskalkulie?Die Ursachen sind vielfältig und reichen von neurobiologischen Faktoren (Verarbeitung von Mengen im Gehirn) bis hin zu ungünstigen frühen Lernerfahrungen.
Hilfe zur Selbsthilfe: Werden Sie zum Experten für Ihr Kind
Dyskalkulie zu verstehen ist der erste Schritt zur Besserung. Wenn wir als Erwachsene die Ohnmacht verlieren, können wir den Kindern die Sicherheit geben, die sie zum Lernen brauchen.
In meinem Onlinekurs „Dyskalkulie verstehen“ begleite ich Sie Schritt für Schritt durch diesen Prozess. Sie erhalten nicht nur fachliche Tiefe, sondern auch mein 30-seitiges Bonus-Workbook "Lernstörungen verstehen", das Ihnen konkrete Orientierungshilfen zu Förderung, Nachteilsausgleich und Hausaufgaben bietet.
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